Konzert am 31.04.2019

Frühjahrskonzert des MGV Hiltrup mit begeisternden Gästen

Flotter Start in den Frühling

-Simon Kerkhoff- Münster-Hiltrup – Schwungvoll und humoristisch sollte das Frühjahrskonzert des Männergesangsvereins (MGV) werden, und die Rechnung ist voll aufgegangen. Die Besucherinnen und Besucher des Konzertes erlebten am Sonntag einen kurzweiligen und dynamischen Nachmittag in der Stadthalle.

Nicht viele Vereine schaffen es, den großen Saal der Stadthalle so regelmäßig zu füllen wie der MGV. „Es ist wunderbar zu sehen, dass die Halle fast bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Wir laden aber natürlich auch einige Freunde und Gäste gezielt ein und freuen uns ganz besonders, wenn die dann so zahlreich erscheinen“, sagte der erste Vorsitzende des MGVs, Karl Franke.

Schon mehrere Monate im Voraus war das Konzept für das Frühjahrskonzert in trockenen Tüchern: Unter dem Titel „ChOhrwürmer“ wollten die Sänger des MGV gemeinsam mit ihrem Frauenchor Chorisma mit bekannten und beliebten Liedern für gute Unterhaltung sorgen.

Außerdem lud der MGV zwei Musikgruppen ein, die mit stimmungsvollen Auftritten für Höhepunkte des Konzertes sorgten. Die „Swingersöhne“ aus Lüdinghausen brachten das Publikum ohne Instrumente und nur mit dem Einsatz ihrer Stimme mit ihren Liedern, die sich um Liebe, Lust und Landwirtschaft drehten, zum Lachen.

Für Begeisterung sorgte im Anschluss daran der Auftritt des Duos „Marimba Piano“, das aus den Musikerinnen Daria Bergen und Silke Büscherhoff besteht. Die Pianistin Diana Bergen und ihre Partnerin, die Marimbaphonistin und Schlagzeugerin Silke Büscherhoff wurden 2018 zu den besten Straßenmusikerinnen NRWs gekürt. Dass sie diese Auszeichnung vollkommen zurecht erhalten haben, bezweifelte nach ihrem Auftritt in der Stadthalle jedenfalls niemand mehr. Aber der Auftritt beim Frühjahrskonzert in Hiltrup war für das Duo nur ein Zwischenstopp. Bereits am Montag traten sie dann in Straßburg im Europäischen Parlament auf.

Selbstverständlich kamen auch die Freunde der Chormusik am Sonntag auf ihre Kosten: Der MGV intonierte unter der Leitung von Richard Homann Lieder wie „Griechischer Wein“, „Über den Wolken“ oder „Kalinka“. Gemeinsam mit dem Frauenchor Chorisma setzten sie mit berühmten Gefangenenchor aus der Verdi-Oper Nabucco einen beeindruckenden Schlussakkord.

Wer nach dem Konzert Lust aufs Singen bekommen hat, sollte sich den 11. April (Donnerstag) vormerken. Alle interessierten Männer seien dann ab 19.30 Uhr zum Schnuppersingen im Clubraum der Stadthalle eingeladen, sagte der Vorsitzende Karl Franke.

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Konzert November 2018

Die 16. Auflage des Konzertes der Aktion „Lichtblicke“ in der Christuskirche

Wie immer ein volles Haus – November 2018

-Maria Groß- Münster-Hiltrup – „Und, haben Sie die Musik erkannt?“, wollten Gerlinde und Kathrin vom ACapella-Chor „Musaic“ von den Zuhörern wissen. Die Titelmelodie aus der Fernsehsendung „Inas Nacht“ erklang am späten Sonntagnachmittag in der vollbesetzten Christuskirche, als die beiden Stammmoderatorinnen das Lichtblicke-Festival ankündigten.

Eine kleine Spitze in Richtung der Fernsehmoderatorin Ina Müller, die ihre Gäste in kleine Kneipe einlädt, mochten sie sich verkneifen. „Die Ärmste kriegt gerade mal eine Kneipe voll, wir haben jedes Mal eine volle Kirche“, so dankten die beiden Sängerinnen für die ungebrochene Treue der Zuhörer, die dem jährlichen Aufruf von Christian Straub folgen, der für das Konzert in jedem Jahr neue Bands aus der Region gewinnen kann.

„Weltfrieden, ein friedliches Miteinander und mehr Achtung vor dem Schicksal unseres Planeten“ forderten die Künstler auf der Bühne – und dies spiegelte auch das präsentierte Programm der 16. Auflage des Konzertes wider. Evergreens, neueste Radio-Hits und Eigenkompositionen ertönten stimmgewaltig und in mutigen Interpretationen von der Bühne. „Chorisma“ unter der Leitung von Ines Schreiner lieferte den Auftakt und

entführte mir „What a wonderful world“ in das Glück, am Leben zu sein und sich seiner schönen Seiten erfreuen zu können.

Beim A-Cappella Chor „Musaic“ waren die Männer mal „futsch“, manchmal wollten die Frauen nicht, geeint waren aber auch sie am schönsten: Etwa bei „Make you feel my love“. Zusammenrücken und sich die Hände reichen – das fällt dem Publikum dieser vorweihnachtlichen Traditionsveranstaltung nicht allzu schwer. Das bunte Repertoire und die ungezwungene Atmosphäre begeistern das Publikum jedes Jahr aufs Neue.

Aus den WN 27.11.2018