Ankündigungen

Robert Musil: Der Mann ohne
Gefühl für die Länge seines Romans

Unter den vielen österreichischen Autoren, die sich belletristisch mit dem Vielvölkerstaat  Österreich-Ungarn bis zu seinem Ende 1918 beschäftigten beziehungsweise von ihm geprägt wurden, kommt Robert Musil (1880-1942) eine besondere Bedeutung zu. Sein in den 20er und 30er Jahren geschriebener Roman Der Mann ohne Eigenschaften blieb Fragment. Aber auch mit den über 1600 Druckseiten der 1930 und 1933 erschienen Teile bietet er genug Lesestoff für lange Winterabende und andere Mußestunden. Posthum kamen weitere, unvollendete Kapitel sowie Skizzen und Entwürfe in den Druck.

Das personenreiche und handlungsarme Buch zeichnet ein teilweise ironisches Panorama der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen der Belle Epoque im Wien des letzten Friedensjahrs 1913 und, in verschlüsselter Form, einiger ihrer damals intellektuell führenden Persönlichkeiten. Der Mann ohne Eigenschaften gilt als Meilenstein des modernen europäischen Romans; Robert Musil wird oft mit Marcel Proust oder James Joyce auf eine Stufe gestellt. Martin Stadtler versucht im Literaturkreis zu zeigen, worin die Modernität und Faszination dieses überaus voluminösen Textes besteht, und ein Lebensbild von Robert Musil zu skizzieren.

Freitag, 19. Mai 2017, 15 Uhr

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Münster-Mann Henning Stoffers
kommt vier Wochen später

Eigentlich wäre der in Münster mit seinen Lichtbilder-Vorträgen und Büchern zur Geschichte Münsters bekannt gewordene Henning Stoffers am 4. Mai Gast des Donnerstagsfrühstücks gewesen. Wegen der Küchen-Umbauten – dem hoffentlich siegreichen Kampf gegen die Wackel- und Stolperfliesen – musste dieser Termin jedoch auf den 1. Juni verschoben werden. Stoffers‘ Thema  lautet:

Zurückgeblättert –
Stationen münsterscher Geschichte

Henning Stoffers macht Halt bei heiteren und besinnlichen Ereignissen aus der Geschichte der Stadt. Das vielfältige Spektrum reicht von Hexen über Täufer bis hin zu Tanzstunden-Impressionen. Informatives und Bemerkenswertes, Erschütterndes und Trauriges ergeben ein buntes, spannendes Kaleidoskop aus Münsters naher und weiter zurückliegender Vergangenheit, zum Teil mit unbekannten Fotografien.

Donnerstag, 1. Juni, 10 Uhr
Bitte anmelden!

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Stress? – Nein danke! Hans-Peter Groth
entspannt sich wieder – und andere mit

Diplom-Psychologe Hans-Peter Groth hat schon mehrfach seine Anti-Stress-Programme angeboten. Stress? – Nein danke! führt wieder in klassische Entspannungstechniken ein – jeweils am 2. und 4. Montag eines Monats: Progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Atementspannung, kurze Übungen und eher meditativ angelegte Fantasiereisen, die Alltagssituationen erleichtern helfen, bilden das Repertoire, aber auch Körperwahrnehmung und Achtsamkeitsübungen gehören dazu.

Der Kurs ist zunächst für 8 Sitzungen konzipiert. Über einen später stattfindenden neuen Kurs wird danach gesprochen. Hans-Peter Groth bittet die Teilnehmer des ersten Kurses, sich dann erneut anzumelden. Zehn Plätze sind verfügbar – sollten Plätze frei bleiben, sind weitere Interessenten willkommen.

Erster Termin: 12. Juni,
weitere Treffen: 26. Juni, 10. Juli, 24. Juli,
jeweils um 13 Uhr 30

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