Ankündigungen

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Falsche Polizisten – echte Betrüger!

Trickdiebe nutzen günstige Gelegenheiten – oder schaffen sie sich -, um Wertsachen oder Bargeld zu ergaunern. Sie wählen Opfer, bei denen sie mit wenig Aufmerksamkeit und Gegenwehr rechnen. Trickdiebe arbeiten schnell und sehr geschickt. Sie verstehen es, abzulenken und zu überraschen.

Hauptkommissarin Cordula Mayer, Fachfrau vom Polizeipräsidium Münster, zeigt im Donnerstagsfrühstück, dass auch ältere Menschen diesen kriminellen Praktiken nicht hilkflos ausgeliefert sein müssen, sondern sich gegen diese Risiken schützen können.

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 10 Uhr
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Theodor Fontane – ein früher Tourist

Seit den 1830er Jahren kennt die deutsche Sprache die Begriffe Tourist und Tourismus. Auch früher sind Leute verreist, weil sie etwas von der Welt sehen wollten, ohne dass sie Kriege, Geschäfte oder Familienangelegenheiten dazu gezwungen hätten. Bevor Eisenbahnen ein schnelles und vergleichsweise preisgünstiges Reisen ermöglichten, nahmen allerdings nur einzelne, zumeist gut betuchte Individualisten das Wagnis einer Tour auf sich: per Pedes, Postkutsche oder auf eigenem Pferd. Das Ganze ging langsam und unbequem vonstatten – und war obendrein sehr teuer. Deshalb reisten die meisten Menschen im Vor-Eisenbahn-Zeitalter gar nicht, sondern ließen reisen, sozusagen, und sich von den Pionieren des Tourismus die Welt beschreiben. Das späte 18. und frühe 19. Jahrhundert war die Blütezeit der Reiseliteratur.

Theodor Fontane (1819-1898) konnte im August 1858 für seine zweiwöchige Schottland-Reise schon die Vorzüge des Bahnfahrens nutzen. Über seine Traum-Tour hatte er einen im Titel merkwürdig klingenden Bericht verfasst. 1860 erschien Jenseit des Tweed. Das eigentlich dem Jenseit folgende s ließ der Autor populärer Balladen und großer Romane bewusst weg,  weil es seiner Meinung nach in dieser für den Titel gewählten Wortfolge nicht klinge.

Martin Stadtler findet, dass dieser Reisebericht schon viele Elemente moderner Touristik inklusive negativer Begleiterscheinungen eindrucksvoll darstellt, aber natürlich auch großartige Landschaften und dramatische Schauplätze der unruhig verlaufenen Geschichte Schottlands beschreibt. Dieser Bericht soll im Literaturkreis den vielleicht etwas unbekannteren Fontane vorstellen.

Freitag, 6. Oktober 2017, 15 Uhr

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