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Festivalleitung
Carsten Happe, happe@filmfestival-muenster.de
Risna Olthuis, olthuis@filmfestival-muenster.de


Pressemitteilung vom 27.09.15

Die Preisträger des Filmfestivals Münster 2015

Nach fünf Festivaltagen und –nächten im Cineplex Münster und mehr als einhundert Filmen, nach zahlreichen Premieren in den unterschiedlichen Programmsektionen, spannenden Gesprächen und Begegnungen stehen die Preisträger des 16. Filmfestivals Münster fest.

Der Preis für die Beste Regie im Europäischen Spielfilmwettbewerb, dotiert mit 5.000 Euro geht an die Filmemacherin Micah Magee für ihr Spielfilmdebüt „Petting Zoo“. Das autobiographisch gefärbte und einfühlsam erzählte Portrait einer jungen Frau zwischen Selbstbestimmung und bigottem Elternhaus überzeugte die Jury durch ein in seinem filmischen Gesamtkonzept stimmigen Werk, das ein außergewöhnliches Regietalent offenbart, so die Begründung der Jurymitglieder Christine Haupt, Florian Gottschick, Luna Zimic Mijovic und Thure Lindhardt. Die Absolventin der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin war mit ihrem Kurzfilm „Heimkommen“ im Programm des Filmfestivals Münster 2013 vertreten. Die deutsch-griechisch-US-amerikanische Koproduktion „Petting Zoo“ ist Micah Magees erster Langfilm.

Im Kurzfilmwettbewerb mit Beiträgen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden Preise mit einer Gesamtdotierung von 7.000 Euro vergeben. Der Große Preis der Filmwerkstatt, dotiert mit 3.000 Euro, geht zu gleichen Teilen an den 30-minütigen Dokumentarfilm „Vorwärtsgang“ von Daniel Abma und an den Kurzspielfilm „Abseits der Autobahn“ der Schweizer Filmemacherin Rhona Mühlebach.

Die Jurymitglieder Oona von Maydell, Maximilian Scheidt und Hella Wenders zeichnen mit „Vorwärtsgang“ des Absolventen der Filmuniversität Potsdam-Babelsberg eine sensible Langzeitbeobachtung einer Re-Sozialisierung aus – ein gelungenes Portrait eines Menschen, den die Gesellschaft vergessen hat.

Der Kurzspielfilm „Abseits der Autobahn“ der erst 25-jährigen Rhona Mühlebach zeigt mit stimmungsvollen Bildern und viel Humor Kontrollwahn und Entgleisung, Veränderungswunsch und Stagnation seiner beiden liebevoll gezeichneten Protagonisten.

Darüber hinaus spricht die Jury eine lobende Erwähnung für die skurrile Komödie „Die Ballade von Ella Plummhoff“ von Barbara Kronenberg, Absolventin der Kunsthochschule für Medien Köln, aus.

Mit dem Förderpreis des WDR Studio Münster, ebenfalls dotiert mit 3.000 Euro, wird in diesem Jahr der Film „Alles wird gut“ von Patrick Vollrath ausgezeichnet. Der Film des Absolventen der Wiener Filmakademie feierte seine Premiere im Kurzfilmwettbewerb der „Semaine de la Critique“ in Cannes und wurde jüngst mit dem Studenten-Oscar in Los Angeles prämiert.

Mit dem Publikumspreis im Kurzfilmwettbewerb, gestiftet von den Münsterschen Filmtheater-Betrieben und dotiert mit 1.000 Euro, wurde die bittersüße, lebenslustige, funkensprühende Tragikomödie „Forever Over“ von Erik Schmitt ausgezeichnet. Der 1980 geborene Filmemacher war bereits 2011 mit „Nun sehen Sie Folgendes“ und 2013 mit „Nashorn im Galopp“ im Kurzfilmwettbewerb des Filmfestivals Münster vertreten.

Die Publikumspreisträgerin der Sektion "Westfalen Connection" kommt gebürtig aus Hamm: Nina Mielitz und ihr Film "Was wisst ihr denn eigentlich schon davon?" haben das Publikum in dieser Sektion am meisten beeindruckt. Nina Mielitz kann sich über einen Flug für zwei Personen innerhalb Europas freuen, bereitgestellt von unserem Kooperationspartner Deutsche Lufthansa AG.




Pressemitteilung vom 22.09.15

Die Gäste des Filmfestivals Münster 2015

Vom 23. bis 27. September bringt das 16. Filmfestival Münster internationales Festivalflair in die Stadt: Mit mehr als 100 Filmen zwischen zwei und 120 Minuten, Filmen aus der Region, aus Europa und der ganzen Welt präsentiert das beliebte Publikumsfestival, veranstaltet von der Filmwerkstatt Münster, wieder junges, überraschendes, mitreißendes Filmschaffen im Cineplex Münster.

Regisseurin Heidi Greensmith präsentiert am Donnerstag, 24.9.2015, um 19:30 Uhr die Europapremiere ihres Langfilmdebüts „Winter“ (GB 2015) im Europäischen Spielfilmwettbewerb. Das hochkarätig besetzte Drama gewann beim New York City International Film Festival Preise für den besten Film, die beste Regie und den besten Hauptdarsteller, Tommy Flanagan, Star der Serie „Sons of Anarchy“.

Der französische Regisseur Alain Choquart liefert mit „Ladygrey“ ebenfalls sein Regiedebüt ab. Er kann allerdings auf eine langjährige Karriere als Kameramann zurückblicken und fotografierte unter anderem zahlreiche Filme von Bertrand Tavernier. Am Freitag, 25.9.2015, um 20:15 Uhr stellt er sein Ensembledrama „Ladygrey“ als Deutschlandpremiere im Europäischen Spielfilmwettbewerb vor.

Mit Peter Lilienthal ist ein Grandseigneur des Neuen Deutschen Films zu Gast. Seine Zusammenarbeit mit dem Kameramann Robby Müller, der 1975 entstandene Spielfilm „Es herrscht Ruhe im Land“ läuft am Samstag, 26.9.2015, um 17:30 Uhr. Im Anschluss an die Vorführung wird er unter anderem mit der Dokumentarfilmerin Claire Pijman über Robby Müllers Werk sprechen.

Die Dokumentation „Iraqi Odyssey“ wurde soeben als Schweizer Beitrag für die Oscars 2016 ausgewählt. Regisseur Samir erzählt die Geschichte seiner globalisierten Mittelstandsfamilie, die verstreut zwischen Auckland, Moskau, New York und London lebt – eine Familiensaga aus einem anderen Irak. Regisseur Samir und Koproduzent Herbert Schwering, der ehemalige Geschäftsführer der Filmwerkstatt Münster, werden die Vorstellung am Samstag, 26.9.2015, um 15:00 Uhr begleiten und sich im Anschluss den Fragen des Publikums stellen.

Darüber hinaus sind im Kurzfilmwettbewerb mit Filmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in der „Westfalen Connection“ mit Filmen aus der Region mehr als 50 Filmemacher anwesend, die ihre kurzen Werke dem Publikum vorstellen.

Weitere Informationen zu den Filmen und Gästen des 16. Filmfestivals Münster hier.


Pressemitteilung vom 0Das Programm des 16. Filmfestivals Münster

Mit mehreren Deutschlandpremieren und einer Europapremiere startet das Filmfestival Münster vom 23. bis 27. September 2015 im Cineplex in seine 16. Ausgabe. Drei Wettbewerbe in den Bereichen Lang- und Kurzfilm, liebevoll kuratierte Nebenreihen, Medienkunst- und Foto-Ausstellungen, ein Kinder- und Jugendprogramm sowie ein Symposium zu alternativen Formen des Filmemachens und die Tage des Provinzfilms stehen auf dem Programm.


Das älteste Wettbewerbsfestival Westfalens, seit 1981 von der Filmwerkstatt Münster ausgerichtet, hat sich im Laufe seiner mehr als 30-jährigen Geschichte als eine feste Größe in der deutschen Festivallandschaft etabliert und genießt nicht zuletzt durch die herzliche, sehr persönliche Atmosphäre und die besondere Nähe zwischen den Filmschaffenden und dem begeisterten Publikum einen hervorragenden Ruf. Vor allem dem Filmnachwuchs kommt regelmäßig besondere Aufmerksamkeit zuteil – zahlreiche Filmemacher waren hier mit ihren frühen Werken vertreten oder gewannen erstmals Preise in ihren Karrieren.

Beim Europäischen Spielfilmwettbewerb gehen acht Langfilme ins Rennen um den Preis für die beste Regiearbeit (dotiert mit 5.000 Euro), der von einer internationalen Jury vergeben wird. Eröffnet wird das Festival am 23. September um 19:00 Uhr mit dem norwegischen Wettbewerbsbeitrag „Out of Nature“ von Ole Giæver, einer absurd-melancholischen Tragikomödie, die bereits bei der Berlinale für Furore sorgte und den Preis der Europa Cinemas gewann.
Als Europapremiere läuft der britische Beitrag „Winter“ von Regisseurin Heidi Greensmith im Wettbewerb. In der intensiven Charakterstudie sind „Sons of Anarchy“-Star Tommy Flanagan, Tom Payne („Der Medicus“) und Stacy Martin („Nymphomaniac“) in den Hauptrollen zu sehen. Ebenfalls hochkarätig besetzt ist die Deutschlandpremiere im Europäischen Spielfilmwettbewerb: Das Ensembledrama „Ladygrey“ spielt vor der majestätisch schönen Kulisse der Drakensberge in Südafrika und vereint einen internationalen Cast um Peter Sarsgaard, Jérémie Renier, Emily Mortimer und „Game of Thrones“-Akteur Liam Cunningham.
Zudem sind fünf der acht Beiträge in dieser Sektion Debütfilme, darunter die ersten Langfilme von Nikias Chryssos und Micah Magee, deren Kurzfilme bei vergangenen Festivalausgaben in Münster für Aufsehen sorgten.

Für den traditionellen Kurzfilmwettbewerb, der sich seit Beginn des Festivals an Filmemacher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz richtet, hat die Sichtungskommission aus rund 500 Einreichungen die 37 ideenreichsten, unkonventionellsten und überzeugendsten Werke ausgewählt, unter denen der frischgebackene Studentenoscar-Gewinner „Alles wird gut“ von Patrick Vollrath nur eines von vielen Highlights ist.

Auch der deutschlandweit einmalige Länderschwerpunkt mit aktuellen Filmen aus den Niederlanden – Focus NL – kann mit zwei Deutschlandpremieren aufwarten. Zum einen mit der ebenso warmherzigen wie verblüffenden Dokumentation „Hollywood Banker“ über einen scheinbar unscheinbaren Bankier aus Holland, ohne den Welterfolge wie „Platoon“ oder „Der mit dem Wolf tanzt“ nie zustande gekommen wären. Zum anderen mit dem Psychothriller „Sunny Side Up“ mit dem ehemaligen Jurymitglied Egbert-Jan Weeber in der Hauptrolle.

Darüber hinaus zollt das Filmfestival Münster einem der bedeutendsten Kameramänner Europas Tribut: Der Niederländer Robby Müller, der zahlreiche Filme mit Wim Wenders („Paris, Texas“), Jim Jarmusch („Dead Man“) oder Lars von Trier („Breaking the Waves“) gedreht hat, ist Ehrengast des Festivals. Während der Festivaltage im Cineplex laufen drei Filme exemplarisch für Robby Müllers vielschichtige Karriere: Peter Lilienthals „Es herrscht Ruhe im Land“ (1975) als Beispiel für Müllers Zusammenarbeit mit den Regisseuren des Neuen deutschen Films, William Friedkins „To Live and Die in L.A.“ (1985) als Einblick in seine US-Arbeiten der 80er-Jahre und Michael Winterbottoms „24 Hour Party People“ (2002) beispielhaft für seine späteren europäischen Filme. Außerdem ist eine Fotoausstellung mit Polaroids von Robby Müller im Foyer der Bezirksregierung am Domplatz Münster zu sehen.

Die ehemalige Sektion „Münster Connection“ mit Filmen aus der Region wird in diesem Jahr auf Beiträge aus ganz Westfalen erweitert. In diesem Rahmen laufen auch die Musikvideos, die Münsteraner Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren in zwei Sommerworkshops im Rahmen des Kulturrucksack-Programms selbst gedreht und geschnitten haben. Für jugendliche Zuschauer dieser Altersspanne laufen während des Festivals mit dem brasilianischen Animationsfilm „Der Junge und die Welt“ und dem britischen Coming-of-Age-Drama „X + Y“ zwei preisgekrönte Langfilme, die dem jungen Publikum einen Zugang zur internationalen Filmkunst ermöglichen.

Unter dem neuen Label „Nightwatch“ laufen aufsehenerregende Genrefilme wie der neueste filmische Trip des Kultregisseurs Quentin Dupieux („Rubber“, „Wrong“), dessen Titel „Reality“ nur noch ironisch gemeint sein kann. Ebenfalls in dieser Sektion ist Dario Argentos okkultes Meisterwerk „Suspiria“ aus dem Jahr 1977 erstmals als neu restaurierte HD-Version zu sehen.

In der Ausstellung „and in the meantime a latte macchiato“ präsentieren junge Künstler aus NRW und den Niederlanden in der Kunsthalle Münster ihre aktuellen Positionen zur Video- und Medienkunst. Die dritte Ausgabe des internationalen Symposiums „filmLab“ widmet sich der Vernetzung unabhängiger Organisationen und Filmwerkstätten, die mit kleinem Budget Filme produzieren, Screenings veranstalten sowie Filmbildung und DIY-Kultur vermitteln. Und im Cinema Münster werfen die „Tage des Provinzfilms“, veranstaltet vom Filmservice Münster.Land und dem Cinema, unter dem Motto „Siehste, so siehste aus – Provinz im Porträt“ einen dokumentarischen Blick auf Menschen und Geschichten abseits der Metropolen.

Hintergrund
Das Filmfestival Münster 2015 wird veranstaltet von der Filmwerkstatt Münster. Förderer sind die Stadt Münster, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, die Film und Medien Stiftung NRW, die Kulturstiftung der Sparkasse Münster und die Botschaft des Königreichs der Niederlande. Medienpartner sind der WDR Studio Münster und die Münstersche Zeitung. Kooperationspartner sind der Kulturrucksack NRW, das Kulturamt der Stadt Münster, die Münsterschen Filmtheater-Betriebe, die Kunsthalle Münster, der Filmservice Münster.Land, die Deutsche Lufthansa AG, der Kaiserhof Münster, das Audi Zentrum Münster – Auto Krause und GUCC grafik & film.



Pressemitteilung vom

Die niederländische Kameralegende Robby Müller ist Ehrengast des Festivals - Der filmclub münster zeigt ab dem 17. August eine Retrospektive seiner bekanntesten Filme

Seit mehr als vier Jahrzehnten zählt Robby Müller zu den bedeutendsten Kameramännern des internationalen Kinos. Geboren 1940 in Willemstad, Curaçao (Niederländische Antillen), arbeitete der Holländer bereits ab Ende der 1960er Jahre mit den führenden Vertretern des Neuen Deutschen Films wie Wim Wenders, Edgar Reitz, Peter Lilienthal und Hans W. Geissendörfer zusammen.

Im Laufe seiner Karriere stellte Robby Müller seine Vielseitigkeit unter Beweis und zeichnete für die Bildgestaltung ausgeprägter Autorenfilmer wie Jim Jarmusch oder Lars von Trier ebenso verantwortlich wie für Werke der Hollywood-Regisseure Peter Bogdanovich und William Friedkin. In seiner Bildsprache ist Müller stilistisch nicht festgelegt, sondern er entwickelt mit jedem Regisseur zusammen eine neue experimentelle Sicht der Dinge. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Deutschen Filmpreis, den Marburger Kamerapreis und den Preis für das Lebenswerk von der American Society of Cinematographers.

Beim 16. Filmfestival Münster, das vom 23. bis 27. September im Cineplex stattfindet, ist Robby Müller als Ehrengast anwesend. Gezeigt wird unter anderem sein letzter Kinofilm, der selten aufgeführte Musikfilm "24 Hour Party People", den er 2002 mit Regisseur Michael Winterbottom realisierte. Außerdem wird die Dokumentarfilmerin und Kamerafrau Claire Pijman, die Robby Müller unter anderem bei den Dreharbeiten zu Lars von Triers "Dancer in the Dark" begleitet hat, dokumentarisches Material über ihn und seine Arbeit vorstellen.

Im Vorfeld des Festivals zeigt der filmclub münster acht seiner bekanntesten Werke im Schloßtheater. Den Auftakt am 17. August macht einer der poetischsten Filme der 70er Jahre, Wim Wenders' "Alice in den Städten" von 1974, in der digital restaurierten Fassung von 2014. Neben den weiteren Wenders-Filmen wie "Der amerikanische Freund", "Paris, Texas" und "Buena Vista Social Club" laufen bis zum 14. September auch Jim Jarmuschs Kultfilme "Dead Man" mit Johnny Depp und "Ghost Dog: The Way of the Samurai" mit Forest Whitaker sowie Robby Müllers beide Zusammenarbeiten mit Lars von Trier: "Breaking the Waves" mit Emily Watson und Stellan Skarsgård und zum Abschluss "Dancer in the Dark" mit Björk und Catherine Deneuve.

Alle Termine und Zeiten unter www.filmwerkstatt-muenster.de/filmclub




Pressemitteilung vom 29.07.2015

Filmfestival Münster 2015 – Die Qual der Kurzfilmauswahl

Rund 500 Einreichungen für den Kurzfilmwettbewerb mit Beiträgen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Das Programm des 16. Filmfestivals Münster, das vom 23. bis 27. September im Cineplex stattfindet, nimmt erste Konturen an. Für den traditionellen Kurzfilmwettbewerb, der sich seit Beginn des Festivals 1981 an Filmemacher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz richtet, sind rund 500 Werke von Filmhochschülern, Autodidakten und freien Produktionsfirmen im Festivalbüro in der Filmwerkstatt eingetroffen.

„Maximal 40 bis 45 Filme können wir in den Wettbewerb einladen“, so Festivalleiterin Risna Olthuis. „Da werden auch einige persönliche Favoriten bei der Auswahl auf der Strecke bleiben.“ Unter den Einsendungen sind unter anderem die neuesten Filme bisheriger Festivalgewinner wie etwa „Dissonance“ von Till Nowak, der 2011 mit seinem technischen Wunderwerk „The Centrifuge Brain Project“ den Publikumspreis abräumte. Neben experimentellen Werken, Animationen und Dokumentarischem sind zahlreiche Kurzspielfilme erstaunlich hochkarätig besetzt. Ob es die Filme mit Fabian Busch, Til Schweiger, Laura Tonke oder Ulrich Pleitgen schließlich in die endgültige Auswahl schaffen, entscheidet derzeit die fünfköpfige Sichtungskommission.

Auf die eingeladenen Filmemacher warten drei Nachwuchsförderpreise, die insgesamt mit 7.000 Euro dotiert sind und bei der Festivalpreisverleihung am 27. September vergeben werden: Der Große Preis der Filmwerkstatt, der WDR Studio Münster Förderpreis sowie der Publikumspreis, gestiftet von den Münsterschen Filmtheater-Betrieben.


Kurzfilm-Slam am 2. September in der Black Box

Kurzfilmfans müssen aber nicht bis zum Festival warten – am 2. September präsentiert das Filmfestival Münster gemeinsam mit TatWort eine neue Ausgabe des beliebten Kurzfilm-Slam, ab 20:30 Uhr in der Black Box im Cuba (Achtermannstr. 10-12). Hier stellen sich acht bis zehn Kurze dem gnadenlosen Votum des Publikums. Wie beim Kurzfilmwettbewerb sind alle Genres und Formen erlaubt, allein Langeweile ist untersagt!

Noch bis zum 20. August können Filme bis maximal 15 Minuten für den Kurzfilm-Slam eingereicht werden. Filmeinsendungen bitte an: Filmwerkstatt Münster, Stichwort: Kurzfilm-Slam, Gartenstr. 123, 48147 Münster.