Jurys

Die Jury | Europäischer Spielfilmwettbewerb

Christine Haupt
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Studium der Film- und Fernsehproduktion an der HFF "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg. Seitdem Mitarbeit in verschiedenen Funktionen an zahlreichen Kino- und Fernsehprojekten, u. a. für "Das Leben der Anderen". Zudem war sie als Aufnahmeleiterin mehrere Jahre für Sender wie ZDF, Sat1, 3sat und MDR tätig sowie in diversen Produktionsfirmen als Projektkoordinatorin und Junior Producer für Dokumentar- und Spielfilme. Als Producerin war sie mehrere Jahre bei der Kinderfilm GmbH und hat dort die vielfach prämierte Krimi-Reihe "KRIMI.DE" mitproduziert. 2008 gründete sie die Hauptfilm Produktion. Darüber hinaus arbeitet sie als freie Produzentin und Producerin für verschiedene Produktionsfirmen. 2015 lief ihre Koproduktion "One Floor Below" (R: Radu Muntean) in der Sektion "Un Certain Regard" bei den Filmfestspielen in Cannes.

Florian Gottschick
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Geboren 1981 in der Nähe von Frankfurt/Main. Bereits vor seinem Studium an der HFF "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg realisierte er in der Filmwerkstatt Münster erste eigene Filme als Regisseur und organisierte mit der eigenen Produktionsfirma netz|werk|film Filmfestivalreihen auf dem Balkan. Während seines Studiums entstanden Kurzfilme wie das dokumentarische Portrait "Herr Kio", das 2009 im Kurzfilmwettbewerb beim Filmfestival Münster lief. Nach seinem Spielfilm "Artisten", für den er für den DEFA-Nachwuchspreis nominiert war, realisierte er mit "Nachthelle" seinen Diplomfilm, der beim Filmfest München 2014 seine Weltpremiere feierte und in allen vier Kategorien für den Förderpreis Neues Deutsches Kino nominiert wurde. "Nachthelle" lief weltweit auf zahlreichen Festivals, gewann beim Austin Gay & Lesbian International Film Festival den Preis für den besten Spielfilm und lief ab Juni 2015 bundesweit in den Kinos. Sein zweiter Kinofilm "Fucking Berlin", nach dem gleichnamigen Bestseller von Sonia Rossi, ist derzeit in der Postproduktion.

Luna Zimic Mijovic
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Geboren 1991 in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina. Ihre erste Rolle spielte sie im Alter von 14 Jahren, als sie bei einem Casting für die zweite Hauptrolle in "Esmas Geheimnis - Grbavica" von Jasmila Zbanic (Goldener Bär Berlinale 2006) ausgewählt wurde. Nach Auftritten in den bosnischen Filmen "Zwischen uns das Paradies" (2010) und "Circus Fantasticus" (2010) spielte sie eine Hauptrolle in dem hochgelobten TV-Dreiteiler "Dreileben" (2011) von Christian Petzold, Dominik Graf und Christoph Hochhäusler. 2011 wurde sie außerdem in "Atmen" von Karl Markovics besetzt, der u.a. mit sechs österreichischen Filmpreisen ausgezeichnet wurde. Nach ihrer Hauptrolle in Petra Volpes "Traumland" (2013) ist sie demnächst an der Seite von Michael Caine, Harvey Keitel und Jane Fonda in "Ewige Jugend" von Oscar™-Preisträger Paolo Sorrentino zu sehen.

Thure Lindhardt
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Geboren 1974 in Kopenhagen, Dänemark. Mit 12 Jahren hatte er seine ersten Auftritte in dänischen Filmen. Einer davon war "Pelle, der Eroberer", der 1988 in Cannes die Goldene Palme und den Oscar™ als bester fremdsprachiger Film erhielt. Lindhardt besuchte die Schauspielschule in Odense, die er 1998 abschloss, und nahm danach Rollen am Theater und in dänischen TV-Produktionen an. In Deutschland wurde er vor allem durch seine Darstellung des Hans in "Was nützt die Liebe in Gedanken" (2004) und durch Auftritte in den TV-Reihen "Tatort", "Nachtschicht" und "Das Duo" bekannt. In "3096 Tage" spielte er den Kampusch-Entführer Wolfgang Priklopil. Seit mehreren Jahren ist er auch in internationalen Produktionen wie "Into the Wild" (2007), der Dan-Brown-Verfilmung "Illuminati" (2009), Neil Jordans "Byzantium" (2012) und "Fast & Furious 6" (2013) zu sehen.



Die Jury | Kurzfilmwettbewerb (D/A/CH)

Oona von Maydell
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Geboren in Possenhofen und aufgewachsen in München. Von 2007 bis 2013 studierte sie Performance, Malerei sowie Curatorial Studies an der Städelschule und der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Sie arbeitet als freischaffende Kuratorin und ist seit 2006 neben ihren Theaterengagements auch regelmäßig als Schauspielerin in Film und Fernsehen zu sehen. Eine ihrer ersten Rollen im Fernsehen spielte sie in Dominik Grafs Thriller "Eine Stadt wird erpresst", der mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. 2007 übernahm sie die Hauptrolle in dem Fernsehdrama "Ein spätes Mädchen" an der Seite von Fritzi Haberlandt und Matthias Schweighöfer. Es folgen Episodenhauptrollen in "Großstadtrevier", "Ein Fall für Zwei" und "Tatort". Im Spielfilm "Der Bunker", der auf der 65. Berlinale in der Sektion "Perspektive Deutsches Kino" Premiere feierte, ist sie in der Hauptrolle der Mutter in einem rätselhaften Familiengefüge zu sehen.

Maximilian Scheidt
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Geboren 1988 in Aachen. Am Theater Aachen wirkte er in verschiedenen Produktionen mit. Von 2008 bis 2012 studierte er Schauspiel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Bereits während seines Studiums war er in zahlreichen Produktionen am Studiotheater Hannover und am schauspielhannover zu sehen. 2011 erhielt er den Duo-Preis beim Schauspielschultreffen. 2012 trat er am Theater Münster sein erstes festes Engagement an. Maximilian Scheidt spielte eine Hauptrolle in Edgar Reitz’ preisgekröntem Kinofilm "Die andere Heimat", der 2013 bei den internationalen Filmfestspielen in Venedig Premiere feierte und u.a. den Deutschen Filmpreis 2014 als Bester Film gewann. Des Weiteren spielte er 2015 eine Hauptrolle in dem Fernsehfilm "Aus der Kurve" und ist demnächst in dem Kinofilm "Agnes" von Johannes Schmid zu sehen.

Hella Wenders
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Geboren 1977 in Münster, wurde sie bereits in frühester Jugend von ihrem Onkel, dem bekannten Filmregisseur Wim Wenders, mit der Arbeit am Filmset vertraut gemacht. Nach dem Abitur Mitarbeit bei Spielfilmen in Los Angeles. 1997 bis 2002 Studium der Filmwissenschaft, Amerikanistik und BWL an der Ruhr-Uni Bochum. Anschließend Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Von 2001 bis 2012 Jurybetreuung der Berlinale. Unter eigener Regie entstanden diverse Kurzfilme in Asien, Afrika und Südamerika. 2008 filmte sie ein Making-Of für das Album "In aller Stille" der Toten Hosen sowie eine 45-minütige Dokumentation über die Entstehung des Spielfilms "Palermo Shooting". 2011 wurde Hella Wenders’ Dokumentarfilm "Berg Fidel – Eine Schule für Alle" über eine inklusive Grundschule beim Kinofest Lünen mit der Lüdia ausgezeichnet, dem Hauptpreis des Festivals.