KCM begrüßt grundsätzlich ein „Haus der Kulturen“

„Grundsätzlich begrüßen wir ein Haus der Kulturen” so der Vorsitzende des KCM Schwulenzentrum Münster e.V., Heiko Philippski, und fährt fort „Es ist nur verwunderlich, dass unter den geladenen 70 Akteuren aus Münster keine der LSBTIQ Vereine, Organisationen oder Akteure zu diesem Workshop eingeladen wurden. Dabei bieten viele Beratungen, Selbsthilfegruppen und kulturelle Angebote auch für Migranten an.”

Ein „Haus der Kulturen“ / „Eine-Welt-Haus“ für Münster ohne Beteiligung der LSBTIQ Vereine, Organisationen und Akteure, wäre nicht vollständig. Es muss drin sein, was draußen dran steht.

LSBTIQ Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gehören zur Münsters Stadtgesellschaft.

Das KCM beheimatet eine der sechs landesgeförderten LGBTI-Beratungsstellen.
Zum Beratungsangebot gehören u.a. die Coming-Out-Gruppen, das Aufklärungsprojekt „Schlau Münster“ sowie individuelle Beratungen für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.

Wenn das KCM eingeladen gewesen wäre, hätten wir uns auch gerne konstruktiv eingebracht.

„Wir werden den Vorsitzenden und die Mitglieder des Integrationsrates zu einem Austausch ins KCM einladen, damit diese sich über unsere Arbeit und Angebote ein Bild machen können und um eventuelle Vorurteile zu entkräften.“, ergänzt das Vorstandsmitglied Norman Devantier.

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