24.09.2020

Fr., 09.10.2020, 10–12 Uhr
Initiative-Treffen
Bühnenraum im Kreativhaus


08.08.2020

Stipendienprogramm „Auf geht’s!“

Das große Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ wurde bereits Anfang Juli vom Land NRW vorgestellt, jetzt geht ein Teil des Programms in die Zielgerade: das Stipendienprogramm mit dem Titel „Auf geht’s!“.

Freischaffende Künstlerinnen und Künstler sollten sich unbedingt schon jetzt auf der Webseite des NRW-Kulturministeriums über die Möglichkeiten des Stipendiums informieren und sich den 10. August rot im Kalender markieren: Dann soll der Online-Antrag zur Verfügung stehen. Ganz wichtig: Schnelligkeit wird bei der Antragsstellung belohnt, da die Anträge nach Eingang beschieden werden. Eine Antragstellung ist zwar bis zum 30. September 2020 möglich, die Bewilligungen erfolgen aber im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel, die auch vor Ende dieser Frist ausgeschöpft sein können. Bewerben können sich freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler aller Sparten.


27.07.2020

Positionspapier

„Kunst und Kultur vor Ort: Krise bewältigen & Perspektiven schaffen“

Positionspapier des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste anlässlich der Kommunalwahl im Jahr der Corona-Pandemie 2020. Das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste vertritt professionelle Theatermacher*innen in ganz NRW und verantwortet seit 2017 den „Arbeitskreis Kommunale Initiativen“, in dem zahlreiche, teils spartenübergreifende, kommunale Netzwerke der Freien Szene Nordrhein-Westfalens vertreten sind.


moNOkultur – Initiative der Freien Kulturszene Münster

Wer wir sind und was wir wollen

Viele Kleinstbetriebe schaffen mit an einer großen Kulturlandschaft in Münster. Es ist leicht, sie zu übersehen, die kleinen Künstlerinitiativen und -kollektive. Auch finanziell. Die generellen Rahmenbedingungen für die Freie Kunst- und Kulturszene haben sich in den letzten Jahren – insbesondere durch stagnierende Budgets – zugespitzt.

Das Entwicklungspotenzial kann dadurch nicht voll entfaltet werden. Anlass für einen öffentlichen Diskurs, um grundsätzlich über Möglichkeiten der budgetären und strukturellen Weiterentwicklung nachzudenken. Es braucht ein neues Verhältnis in den Kulturausgaben der Stadt Münster. Auch die freie Kulturarbeit braucht eine angemessene Unterstützung ihrer Tätigkeiten und kann keine andauernde Arbeit unter dem Existenzminimum leisten. Wenn sich hier nichts ändert, dann entsteht MONOKULTUR:

Produktion großer Ergebnisse. Strahlkraft. Enger Produktionsrhythmus. Produktmasse. Effizienz. Ende.

Freie Kunst- und Kulturszene bedeutet dagegen für die Stadt ein kritisches Korrektiv und ein  künstlerisch-innovatives Potenzial, das auch das moderne, dynamische, zukunftsorientierte Image der Stadt Münster bis heute mit Leben und Inhalten gefüllt hat. Facettenreichtum. Selbstregulation. Demokratie.

Gesellschaften müssen sich selbst tragen. Es ist Aufgabe der Politik, die nachhaltige Kultivierung der Städte zu moderieren. Auch durch die verhältnismäßige Verteilung von Kulturmitteln. Ein Münster des Jahres 2020 sollte ein Münster sein, dass die Existenzbedingungen für Kunst- und Kulturschaffende wesentlich verbessert hat.

Münsters „Freie Kulturszene“ umfasst die Gesamtheit aller in Münster produzierenden Künstler*innen, Ensembles, Einrichtungen und Strukturen in freier Trägerschaft aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, Performance, Bildende Kunst, Film, Neue Medien, Literatur und Architektur sowie alle spartenübergreifenden und transdisziplinären Arbeiten.


In dieser Kulturlandschaft sind derzeit etwa dreitausend Menschen tätig: Allein 1.191 in Münster wohnhafte freischaffende Künstler*innen in der Künstlersozial- kasse (KSK), außerdem Hunderte von Kulturschaffenden, die als Veranstalter*innen, als Organisierende oder mit anderweitigem Status im Kulturbereich wirken, und zudem etliche KSK-Mitglieder*innen, die (vorrangig) in Münster arbeiten, aber nicht im Stadtgebiet wohnhaft sind.

Diese Kunst- und Kulurschaffenden leisten einen wesentlichen Beitrag zum bürgerschaftlichen und gesellschaftlichen Selbstportrait sowie zur Lebensqualität der Stadt Münster. Die 2013 gegründete Initiative moNOkultur versteht sich als Interessenvertretung dieser Szene, die aus der städtischen Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken ist. Die kommunale Kulturverwaltung und -politik ist ihr erster und wichtigster Ansprechpartner.

Kontakt
Initiative moNOkultur – Sprecherteam
David Gruschka, Anne Keller, Nicky Schulte
sprecherteam@monokultur.eu

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