Der neoliberale Blick auf die Kultur

(KN) die Süddeutsche zeitung berichtet heute unter der Überschrift “Das Wahre, Gute und Profitable” von einer Studie des Instituts für Auslandsbeziehungen über das Programm “Kreatives Europa 2014-2020”.

‘In der Studie vergleicht die Politologin Cornelia Bruell die Sprache des Programms. Durche inen Vergleich mit den Vorgängerprogrammen weist sie eine diskursive Verschiebung in Richtung ökonomischer Begriffe nach. So ist nicht mehr vom “Kultursektor” die Rede, sondern von der Kultur- und Kreativwirtschaft”. Und während bisher der interkulturelle Dialog” und die Europabürgerschaft” das Ziel waren, ist das neue Programm auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit” und den “Ausbau von Publikumsschichten” ausgerichtet. Im Bereich der audiovisuellen Medien soll eine “Anpassung an die Martentwicklung” erfolgen.’

Der SZ-Artikel ist leider nicht online (Seite 13 in der Ausgabe vom 18.07.13). Die Studie allerdings als PDF schon:

http://www.ifa.de/fileadmin/pdf/edition/kreatives-europa_bruell.pdf