{"id":630,"date":"2020-06-07T15:49:25","date_gmt":"2020-06-07T13:49:25","guid":{"rendered":"http:\/\/muenster.org\/zero-waste-muenster\/?p=630"},"modified":"2020-06-08T14:55:22","modified_gmt":"2020-06-08T12:55:22","slug":"der-mull-von-oma-und-opa","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/muenster.org\/zero-waste-muenster\/2020\/06\/07\/der-mull-von-oma-und-opa\/","title":{"rendered":"Der M\u00fcll von Oma und Opa \u2013 Warum Abfall ein modernes Ding ist"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Schmale Sonnenbrillen, breite Jeans und enganliegende Shirts sind \u2013 genau wie M\u00fcll \u2013 absolut modern. In Zeiten einer sich haupts\u00e4chlich selbstversorgenden Gesellschaft gab es keinen M\u00fcll und keine M\u00fcllberge wie heute. Warum eigentlich nicht? Und was haben unsere Gro\u00dfeltern damit zu tun? Es folgt ein Blick in die Vergangenheit, um die Relevanz von Zero Waste und Low Waste zu verstehen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:right\"><em>Ein Text von Jana Jansen<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/muenster.org\/zero-waste-muenster\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/compost-419261_1920-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-639\" srcset=\"http:\/\/muenster.org\/zero-waste-muenster\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/compost-419261_1920-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/muenster.org\/zero-waste-muenster\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/compost-419261_1920-300x200.jpg 300w, http:\/\/muenster.org\/zero-waste-muenster\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/compost-419261_1920-768x512.jpg 768w, http:\/\/muenster.org\/zero-waste-muenster\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/compost-419261_1920.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Garten der Gro\u00dfeltern steht ein gro\u00dfer Kasten aus Holzlatten: ein Kompost. Hier werden gerade K\u00fcchenreste zu fruchtbarer Erde zersetzt, welche dann als n\u00e4hrstoffreicher D\u00fcnger dienen. Getreu dem Motto der 5 Rs (<em>Refuse, Reduce, Reuse, Recycle&nbsp;<\/em>und&nbsp;<em>Rot<\/em>) schlie\u00dft die Kompostierung (<em>Rot<\/em>) den Wert- und N\u00e4hrstoffkreislauf. In der vorindustriellen Gesellschaft bis Ende des 19. Jahrhunderts war Kompostierung unhinterfragte Praxis. Die klassische M\u00fcllabfuhr, wie wir sie heute kennen, gab es nicht einmal. Aus Gr\u00fcnden der Effizienz, durch neue Rohstoffe und knappe R\u00e4ume haben wir die eine oder andere Praxis unter den Tisch fallen lassen. Was wurde anders gemacht?<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\"><strong>Ganz einfach: Damals gab es keinen M\u00fcll<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gut, diese These greift etwas zu kurz. Dabei zeigt allein ein schneller Blick in die wei\u00dfe Keramik, dass jeder Mensch mit zuverl\u00e4ssiger Gewissheit Abf\u00e4lle produziert. Sch\u00e4tzungsweise h\u00e4ufen sich 50 Kilogramm Kot pro Kopf und Jahr an. Heute verunreinigen wir mit diesem Rohstoff Trinkwasser und sp\u00fclen beides die Kanalisation herunter. Bevor es wasserbetriebene Kanalisationen gab, wurde hier ebenfalls das Prinzip des Kompostes oder von Jauchegruben angewendet; zusammen mit den Hinterlassenschaften gehaltener Tiere sorgte der Kot meist als D\u00fcnger f\u00fcr Bodenstabilit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber der Kompost st\u00f6\u00dft an seine nat\u00fcrlichen Grenzen, wenn es an ausgebrannte Gl\u00fchbirnen, K\u00fchlschr\u00e4nke und Gefahrenstoffe geht. Die Herausforderung liegt also besonders in neuen Rohstoffen wie erd\u00f6lbasierten Kunststoffen oder seltenen Erden und in der schieren Menge an produzierten Dingen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\"><strong>Eine gelebte Kreislaufwirtschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit machen kompostierbare Abf\u00e4lle statistisch rund ein Zehntel der gesamten Abfallmenge aus. Fest steht, dass die auf Selbstversorgung angelegte Wirtschaftsweise der vorindustriellen Zeit es verstanden hat, alle im Umlauf befindlichen Stoffe so lange wie m\u00f6glich in Gebrauch zu halten: gelebte Kreislaufwirtschaft mit Verantwortung gegen\u00fcber den Dingen. Es wurde aufgetragen, repariert und weiterverwendet, was das Zeug h\u00e4lt. Und das im w\u00f6rtlichsten aller Sinne.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben reparierenden Familiennamen, die bis in die heutige Zeit getragen werden, wie Schuster, Schmied und Schneider, sprechen auch die fehlenden M\u00fcllberge ihre eigene Sprache. War die Messerklinge zu stumpf zum Schnippeln der Bohnen, wurde sie nicht verbrannt oder deponiert, sondern gesch\u00e4rft, eingeschmolzen oder anderweitig genutzt. Kleidung kannte keine Saison, sondern einen Nutzen, und wurde geflickt, bis das St\u00fcck dem Nutzen nicht mehr dienlich war. Kurz: Die Gesellschaft verstand es, Dingen einen Wert zu geben, sparsam zu sein und diesen so lange wie irgend m\u00f6glich zu erhalten. Das geschah nicht aus purer Romantik oder Liebe zur Umwelt, sondern weil die Menschen meist arm und Rohstoffe knapp waren.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\"><strong>Fr\u00fcher war alles besser \u2013 zumindest die Wertsch\u00e4tzung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heute fehlt Dingen dieser Wert. Die Gr\u00fcnde sind vielschichtig. So treiben verschiedene Formen der Obsoleszenz \u2013 also der verk\u00fcrzten Haltbarkeit von Produkten durch Trends oder mangelnde Reparierbarkeit \u2013 den Neukauf voran. Konsum und Abfall h\u00e4ngen eng miteinander zusammen. Die gestiegene Kaufkraft erm\u00f6glicht es mehr Menschen ausgedehnt zu konsumieren als fr\u00fcher. Die professionelle Abfallentsorgung erm\u00f6glicht es zudem, unn\u00fctzen Dingen auf der Deponie oder im M\u00fclleimer einen Platz zuzuweisen. Es gibt einen Raum f\u00fcr die ausgetragene Jeans: der Altkleidercontainer oder Hausm\u00fcll. Dort ist es m\u00f6glich, sich seiner Verantwortung gegen\u00fcber den Rohstoffen zu entziehen; denn in der Kreislaufwirtschaft wird sich sicher jemand um diese Stoffe k\u00fcmmern. Der beste M\u00fcll ist aber stets der, der gar nicht erst entsteht. Im Falle der Jeans kann diese einfach verschenkt oder auf dem Flohmarkt verkauft werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Endlich konnten sich durch das Wirtschaftswunder alle alles leisten, auf Kosten der Umwelt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der dramatische Wandel von Sparsamkeit hin zur Verschwendung ist vor allem auf den Zeitraum der 1950er und 60er zur\u00fcckzuverfolgen. Doch wir sollten vorsichtig sein, allzu hart mit unseren (Ur-)Gro\u00dfm\u00fcttern ins Gericht zu gehen daf\u00fcr, dass sie der Selbstversorgung den R\u00fccken gekehrt haben. Es war Mitte des 20. Jahrhunderts eine Errungenschaft, durch Plastik-Produkte und -Verpackungen die Intensit\u00e4t und Menge der Hausarbeit zu minimieren. Plastikverpackungen machen Lebensmittel bis heute mitunter haltbarer und leichter zu transportieren; das Geschirr nach dem Picknick einfach wegzuwerfen und den Sonntagnachmittag frei zu haben war gelebter Wohlstand. Der endlich so g\u00fcnstige Rohstoff Plastik konnte in allen Formen und Varianten billig produziert und zug\u00e4nglich gemacht werden. Dass wir bis heute keine L\u00f6sung f\u00fcr das Problem haben, ist dabei in der Vergangenheit leider nur ein Nebenschauplatz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/muenster.org\/zero-waste-muenster\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/water-2655759_1920-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-642\" srcset=\"http:\/\/muenster.org\/zero-waste-muenster\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/water-2655759_1920-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/muenster.org\/zero-waste-muenster\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/water-2655759_1920-300x225.jpg 300w, http:\/\/muenster.org\/zero-waste-muenster\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/water-2655759_1920-768x576.jpg 768w, http:\/\/muenster.org\/zero-waste-muenster\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/water-2655759_1920.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\"><strong>Jetzt k\u00f6nnen wir nichts mehr reparieren und daf\u00fcr alles loswerden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf der technischen Ebene werden Ger\u00e4te immer komplexer und sind meist nicht mit einfachen Handgriffen zu reparieren, und uns fehlt das Wissen zur Reparatur. F\u00fcr das Recht auf Reparatur macht sich dabei mit vielen Anleitungen die <em><a href=\"http:\/\/repairmovement.org\/\ufeff\">Reparatur-Bewegung<\/a><\/em> stark. In den Siebzigern wurde in Ermangelung separater Entsorgung und eines funktionierenden Abfallmanagements von einer \u201eM\u00fclllawine\u201c, welche die Gesellschaft untersp\u00fclte. Daraufhin wurde die Abfallsammlung und -verwertung gesetzlich in die kommunale Daseinsvorsorge \u00fcberf\u00fchrt. Weiterhin h\u00e4ngt die produzierte Abfallmenge stark mit der Wirtschaft zusammen. In der Corona-Krise ist also erwartbar, dass weniger Abfall produziert wurde. Bekannt wurde unl\u00e4ngst, dass sich die Abfallaufkommen stark verschoben haben von \u00f6ffentlichen Einrichtungen hin zu privaten Haushalten. Klar, wenn alle zuhause sitzen und nur das vermeintlich n\u00f6tigste kaufen und verbrauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um auf die trendigen Sonnenbrillen der Einleitung zur\u00fcckzukommen: Auch die Mode ist eine Industrie geworden, welche auf schnellem Absatz und gro\u00dfen Mengen basiert. Ob Wohlstand, Lebensqualit\u00e4t oder Bequemlichkeit: Weniger ist mehr. Auch, wenn es auf den ersten Blick aufwendiger scheint zu verzichten und umzudenken: Suffizienz ist das Schl\u00fcsselkonzept, was die verk\u00fcrzte Aussage von \u201eweniger ist mehr\u201c hin zur Frage lenkt: \u201eWann ist genug?\u201c und dann auch f\u00fcr Entspannung sorgen kann.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\"><strong>Vermeiden, wertsch\u00e4tzen und verwerten sind der Schl\u00fcssel, am besten im eigenen Garten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Corona-Krise wird deutlich, was passiert, wenn Menschen sich \u00fcber einen Monat lediglich jene Dinge kaufen, die sie brauchen. Die Wirtschaft ger\u00e4t ins Straucheln und Teile der Natur k\u00f6nnen aufatmen. Neben verlorenen F\u00e4higkeiten der Selbstversorgung und Reparatur haben wir erlernt, dass wir Dinge wegwerfen k\u00f6nnen. Nur ist das eine Illusion. Dieses \u201eweg\u201c haben wir immer noch nicht gefunden. Unser M\u00fcll taucht an Ecken der Welt auf, die kein Mensch je betreten hat und in Gr\u00f6\u00dfen, die nur unter dem Mikroskop sichtbar werden. Abfallvermeidung ist mehr als eine Kaufentscheidung. Zero Waste ist eine Haltung. Fangen wir an, auf unseren eigenen Fl\u00e4chen, beispielsweise auf unserem eigenen Kompost.<\/p>\n\n\n\n<h4><strong><em>Quellen und Weiterst\u00f6bern:<\/em><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<ul><li>Fischer-Kowalski, M., Haberl, H.: Stoffwechsel und Kolonisierung (1997): Ein universalhistorischer Bogen, in: Fischer-Kowalski, M. et al.: Gesellschaftlicher Stoffwechsel und Kolonisierung der Natur, Verlag Fakultas, Amsterdam, 1997, S. 25\u201335<\/li><li>Geschichte des M\u00fclls: Martin Kranert, Cord-Landwehr, Klaus (Hrsg.) (2019): Einf\u00fchrung in die Abfallwirtschaft, 4. Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden<\/li><li>Abfallaufkommen: Umweltbundesamt (2019): Abfallaufkommen&nbsp;<a href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fwww.umweltbundesamt.de%2Fdaten%2Fressourcen-abfall%2Fabfallaufkommen%23siedlungsabfalle-haushaltstypische-siedlungsabfalle&amp;data=02%7C01%7Cjana.jansen%40ramboll.com%7Ca6cc6c514c1642d3d78d08d80890242d%7Cc8823c91be814f89b0246c3dd789c106%7C0%7C0%7C637268764059717764&amp;sdata=UAmprkBXjqMjjNMlSkTyivyvr7QzKBCRc7OCQ9ysAAY%3D&amp;reserved=0\">https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/daten\/ressourcen-abfall\/abfallaufkommen#siedlungsabfalle-haushaltstypische-siedlungsabfalle<\/a>&nbsp;letzter Zugriff 01.06.2020<\/li><li>Spannender Artikel \u00fcber die Rolle von Cellophan und dem Aufwand im Haushalt der F\u00fcnfziger<a href=\"https:\/\/disposableamerica.org\/3400-2\/\">https:\/\/disposableamerica.org\/3400-2\/<\/a><\/li><li>Die Reparatur-Bewegung:&nbsp;<a href=\"http:\/\/repairmovement.org\/\">http:\/\/repairmovement.org\/<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schmale Sonnenbrillen, breite Jeans und enganliegende Shirts sind \u2013 genau wie M\u00fcll \u2013 absolut modern. 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