Lachen und Weinen

– zwei zutiefst menschliche Gefühlsäußerungen

Die Flut der Nachrichten, die auf uns hereinströmt, zeigt uns deutlicher als je, dass sehr viele Menschen nichts zu lachen haben, sondern ihnen zum Weinen, gar zum Heulen zumute ist. Die Tränen der Flüchtlinge zum Beispiel nehmen wir wahr, wissen aber nicht, wie sie zu trocknen wären.

Beschäftigt man sich näher mit Lachen und Weinen, stellen sich viele Fragen, so Professor Dr. Ferdinand Menne: Sind Lachen und Weinen den Menschen vorbehalten – oder können das auch Tiere? Warum gibt es „Klageweiber“, während weinende Männer verpönt sind? Sind deshalb Lachen und Weinen geschlechtsspezifisch aufgespalten? Gibt es Orte und Zeiten, an denen Lachen und Weinen sogar gefördert werden? Wann sind wir in „Tränen aufgelöst“?

Da jeder von uns diese Gefühlsäußerungen kennt, sollen auch die Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Thema der Woche zur Diskussion stehen.

Donnerstag, 19. März 2020