
In einer zusätzlichen, fünften Ausgabe für die ursprünglich vierteililige Gesprächsreihe Bundestagskandidat*innen für Münster begrüßt Moderator Christian Szepan am Dienstag, 25. Februar 2025, ab 20:04 Uhr Kathrin Gebel, die in Münster für „Die Linke“ antritt. Kathrin Gebel fiel dadurch aus, dass sie die Dönerpreisbremse forderte und ihre Partei davon überzeugte, diese Forderung öffentlichkeitswirksam zu übernehmen. Sie gehörte dem Bundessprecher*innenrat der Linksjugend an und ist zur Zeit Sprecherin für Feminismus des Bundesvorstands.
In dem Gespräch berichtet die 28-jährige Politikerin über ihre Herkunft im Ruhrgebiet und über die Orte, die ihr in Münster gefallen. Die Produktionsgruppe dieser Sendung klopft ab, ob ihre Forderung nach einer sechs Jahre andauernden Mietpreisbremse und eine Abschaffung der Mehrwertsteuer auf zahlreiche Produkte realistisch ist. Will Kathrin Gebel ihre Ankündigung umsetzen, auf große Teile ihrer möglichen Einkünfte als Abgeordnete zu verzichten, um diese zu spenden? Sie beschreibt im Gespräch, wie sie sich im Bundestag einsetzen will, damit die Münsteraner wieder mehr vom Leben haben, wie sie es gegenüber anderen Medien versprochen hatte.
Wir haben dieses Gespräch zusätzlich ins Programm genommen. Noch vor wenigen Wochen schien es ausgeschlossen, dass Die Linke in NRW eine bedeutende Rolle spielen würde. Doch die neuesten Umfragen zeigen: Besonders bei Jungwählern konnte die Partei stark aufholen. Durch ihre gute Platzierung auf der Landesliste hat Kathrin Gebel daher realistische Chancen, ein Mandat zu bekommen.
Das Gespräch wurde kurzfristig vor dem Wahlsonntag aufgenommen und ist kürzer als die mit den anderen Bundestagskandidat*innen. Der Produktionsgruppe war es aber wichtig, noch vor der Wahl einen ersten Eindruck von Kathrin Gebel zu geben. Für die Zeit nach der Wahl plant sie eine tiefergehende Fortsetzung des Gesprächs. Da die Sendung noch nicht wie die anderen der Reihe in der Mediathek von NRWision abgerufen werden kann, ist das Interview hier als Soundfile direkt abrufbar:
Zu hören im Bürgerfunk bei Antenne Münster auf 95,4 MHz und im Live-Stream, sowie für vier Wochen nach der Erstausstrahlung im webradio-muenster.de und demnächst dauerhaft abrufbar in der Mediathek bei NRWision