Zero Waste April

– Camp NaNoWriMo –

Im April gibt es im Rahmen vom Camp NaNoWriMo jeden Tag einen kurzen Beitrag von Nathalie zum Thema Zero Waste. 
Was es damit auf sich hat, findest du hier

9. April – Ehrentag der Antiquitäten

Heute ist der Ehrentag der Antiquitäten und dabei musste ich an meinen Schreibtisch denken, der in meinem Arbeitszimmer steht. Er ist von meiner Oma, stand jahrelang in ihrem Keller und sollte schon auf den Sperrmüll, nachdem sie verstorben war. Doch just als er draußen hingestellt werden sollte, kam ich an und erspähte ihn. Ich habe ihn sofort beschlagnahmt, bevor ihn sich noch irgendein Trödelsammler einheimsen konnte, denn so einen Tisch wollte ich schon immer haben. Einen mit gedrechselten Beinen und einer kleinen Schublade unter der Tischplatte.
Der Tisch hatte einen taubenblauen Anstrich, der schon überall abblätterte. Meine Mama brachte ihn deshalb zum Abbeizen und danach zu einer Holzwerkstatt, die ihm einen weißen Anstrich verpasste. Die Tischplatte blieb naturfarben und wurde nur mit Holzöl behandelt. Ganz im skandinavischen Stil.
So wurde dem alten Tisch mit ein bisschen Arbeit neues Leben eingehaucht und er wird mich noch viele Jahre begleiten.
Das wäre auch ganz im Sinne meiner Oma, denn sie benutzte auch alles bis es auf war.

Falls ihr also auch lieber mit bereits geliebten Möbeln euer Heim verschönern wollt, anstatt etwas Neues zu kaufen, dann guckt doch mal in den verschiedenen Trödelläden in eurer Nähe oder auf dem Flohmarkt auf der Promenade.

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^Nathalie

Das Wochenende ist vorüber und leider kam das Leben zwischen mich und mein Schreibprojekt, daher kommen die Artikel vom 5. bis 8. April erst heute.

8. April – Das-gehört-uns-allen-Tag

Am Montag war der Das-gehört-uns-allen-Tag und da kommt mir als Zero Wasterin gleich die Idee des Teilens oder Weitergebens.
Gestern ging es ja schon ums Ausmisten.
Wir horten viel zu viele Dinge, die wir gekauft oder geschenkt bekommen haben, aber nicht mehr benutzen oder noch nie benutzt haben.
Aber warum sollten sie in unserem Besitz bleiben, wenn sie nur Platz fressen und wir eine vollere Wohnung oder ein volleres Haus mit ihnen haben? Nicht zu vergessen die Schuldgefühle, dass wir Geschenktes nicht benutzen und damit angeblich nicht würdigen. Oder dieser leidige Satz: “Das hat doch mal sooo viel Geld gekostet! Das kannst du doch nicht weg tun!”
Aber das Schuldgefühl geht sicher schnell vorbei, wenn wir sehen, dass sich jemand über die aussortierten Sachen freut.

Ein Beispiel:
Ich habe mit meiner Mama mal im Urlaub vor ein paar Jahren einen blauen Mantel in einem Second Hand-Laden gekauft und dann vielleicht ein, zwei Mal getragen. Schnell hing er nur noch im Schrank.
Immer mal wieder kam von meiner Mama die Frage, ob ich denn auch mal den blauen Mantel tragen würde. – Nein. – Schuldgefühle!
Vor einigen Wochen war im PickNick in Münster eine Kleidertauschparty mit Bücherflohmarkt und ich habe es endlich über mich gebracht, den Mantel mitzunehmen und abzugeben. Zusammen mit einer ganzen Kiste guter Klamotten und Stiefel, die ich auch nicht mehr trage.
Irgendwann sah ich, dass eine Frau meinen Mantel anprobierte und ihn behielt. Was für eine Freude! Das kann mit keinem Geld aufgewogen werden, dass ich das gute Stück aus meinem Kleiderschrank los bin und es dort nicht bis in alle Ewigkeit sein Dasein fristen muss und Platz wegnimmt, und jemand anders sich freut, ein Geschenk erhalten zu haben.
Der Sinn einer Kleidertauschparty ist für mich, mit weniger nach Hause zu gehen, als ich hergekommen bin. Ich habe von dieser Kleidertauschparty einen Pullover mitgenommen. Das war’s. Was für ein Schatz. Was für ein Gewinn an Platz.

Es gibt viele Möglichkeiten, Dinge und auch Lebensmittel weiterzugeben oder geldfrei oder für kleines Geld zu bekommen:

So, das waren die heutigen Tipps, wie ihr nach dem Ausmisten eure tollen Sachen unter die Leute bringen könnt.
Probiert’s doch einfach mal aus und schont zusammen Ressourcen.

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^Nathalie

7. April – Keine-Hausarbeit-Tag

Bildbeschreibung:
Die beiden Bücher “Magic Cleaning” und “Magic Cleaning 2” von Marie Kondo liegen umrahmt von einer Lampionlichterkette in einem Korb.

Am Sonntag war, wie passend, der Keine-Hausarbeit-Tag, ein Tag, an dem alle Hausarbeit liegen gelassen werden darf.
Vielleicht geht euch das auch so: Bei mir war der Keine-Hausarbeit-Tag viel öfter als nur einmal im Jahr und es hat sich Kram angesammelt, der mir so langsam aber sicher auf die Nerven geht.
Klamotten, die ich nicht anziehe, Bücher, die ich “irgendwann mal lesen will”, Geräte, die ich nie benutze, Ablage, die sortiert werden will, Kleinkram und Geschenke und Erinnerungsstücke, die ich nur schweren Herzens ziehen lassen kann.

Und da kommt die KonMari-Methode ins Spiel! – KonMari-Methode? Nie gehört?
Die KonMari-Methode ist eine Aufräum-Methode, die von der japanischen Aufräumexpertin Kondo Marie (im Japanischen kommt der Nachname vor dem Vornamen), oder eben zu Deutsch Marie Kondo, erfunden wurde.
Sie geht dabei nach Kategorien vor und nicht nach Zimmern oder einzelnen Möbelstücken.
Die Methode ist an sich recht einfach erklärt:
Mistet nacheinander folgende Kategorien aus:
1. Kleidung
2. Bücher
3. Dokumente und Papierkram
4. Kleinkram
5. Erinnerungsstücke
Tragt zuerst alles auf einen Haufen, z. B. in eurem Wohnzimmer, und nehmt dann jedes Teil in die Hand und fragt euch: “Bringt mir dieses Teil Freude?”. Die Antwort muss ein klares “Ja!” sein, damit das Teil bleiben darf. So habt ihr am Ende nur noch Dinge um euch, die euch Freude bereiten.

Wer noch Hintergrundinfos möchte und viel Nützliches zu Stauraum und platzsparende Faltmethoden für Kleidung haben möchte, dem kann ich das Buch Magic Cleaning von KonMari sehr ans Herz legen.
Ich habe es gelesen und habe nach dieser Methode nun schon Kleidung und Bücher aussortiert.
Diese kann mensch dann weitergeben. Wie das geht, erfahrt ihr im Artikel am 8. April.

Probiert doch auch mal das Ausmisten mit der KonMari-Methode aus. Vielleicht habt ihr ja auch schon Erfahrungen damit oder mit einer anderen Methode gesammelt und wollt diese mit Anderen teilen.
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^Nathalie

6. April – Tag der frischen Tomaten

Am Samstag war der Tag der frischen Tomate und ich hab mir gedacht, dass jetzt die Gelegenheit ist, Tomatenpflänzchen einzupflanzen.
Hat mein Bruder dieses Wochenende in seinem Garten gemacht.
Ich hab leider keinen Garten. Nicht mal einen Balkon.
Aber kleine Pflänzchen kann mensch in vielen Behältnissen, sogar Aludosen oder Milchkartons, wenn mensch welche hat. Aber ihr könnt auch mit einer
Papiertopf-Presse aus Zeitungspapier Anzuchtpöttchen pressen, falls ihr noch keinen “Bitte keine Werbung und Gratiszeitung”-Schild an eurem Briefkasten habt. Die könnt ihr dann hinterher auch in einen großen Pott nach draußen pflanzen.

~~~ Stichwort Urban Gardening. Das gibt’s auch hier in Münster im Campusgarten Grüne Beete. Schaut doch mal dort vorbei. ~~~

Aber was macht mensch dann mit den hoffentlich vielen Tomaten?
Vielleicht einfach mal Tomatensalat? – Zu langweilig?
Dann vielleicht mal was einkochen!

Aber wie geht das denn?
Hab ich mich auch immer gefragt, aber ich hab’s noch nicht ausprobiert.
Warum schreibe ich also darüber?
Weil ich finde, dass mensch nicht alles schon selbst ausprobiert haben muss, um Anderen zu sagen, dass es eine tolle Idee ist, die mensch mal ausprobieren könnte.
Mensch muss ja nicht alles selbst wissen, sondern nur wissen, wo es steht.
Also, hier ein paar Tipps, wie das Einkochen allgemein und das Einkochen von pflückfrischen Tomaten gelingt.
So habt ihr noch lange nach den warmen Tagen etwas von eurer Tomatenernte, wenn ihr sie nicht alle schon vorher so weg gesnackt habt.

Ich hoffe, dass es fruchtet. Guten Appetit!

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^Nathalie

5. April – Tag des Löwenzahns

Am Freitag war der Tag des Löwenzahns. Aber warum ist der Löwenzahn, der vielen als „Unkraut“ gilt, es denn wert, einen eigenen Feiertag zu haben? – Weil mensch aus Löwenzahn ganz tolle Dinge herstellen kann und er außerdem gesund ist.
Unter Anderem diese hier:

Ich selbst bin mit der Sendung Löwenzahn aufgewachsen. Heute wird sie nicht mehr von Peter Lustig moderiert, sondern von Fritz Fuchs, ist aber immer noch unterhaltsam und mensch lernt was.
Mir ist gerade bewusst geworden, dass sich das Thema Minimalismus, Müllvermeidung und auch Tiny Houses schon seit jeher durch die Sendung Löwenzahn zieht. Mensch muss sich dazu nur mal den Bauwagen anschauen. Eine tolle Sache.

Habt ihr oder eure Kinder auch früher oder heute Löwenzahn geguckt?
Oder habt ihr schon mal etwas aus Löwenzahn hergestellt?
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^Nathalie

4. April – Internationaler Tag der Karotte

Bildbeschreibung:
2 Karotten, die sich umranken.

Heute ist der internationale Tag der Karotte, aber heute soll es nicht nur um Karotten gehen, sondern allgemein um Obst und Gemüse und wie mensch das verpackungsfrei bekommen kann.

Wer kennt nicht die Gurke im Plastikkondom oder die eingeschweißten Salatköpfe?
Mensch hat die Wahl zwischen Bioobst und -gemüse oder konventioneller Ware.
Mal kommt es von nah und mal von fern, aber eben oft in Plastik eingepackt.

Nun gibt es aber mehrere Möglichkeiten, unverpackt an Obst und Gemüse zu kommen.
Wir fangen mal mit dem Naheliegendsten an und arbeiten uns dann vor:

1. Im konventionellen Supermarkt die unverpackte Ware wählen und im eigenen Baumwollgemüsenetz mit nach Hause nehmen.

2. Im Bioladen Gemüse einkaufen, denn dort muss keine Trennung von konventioneller Ware und Bioware erfolgen, die oftmals so umgesetzt wird, dass die Bioware in Plastik eingeschweißt ist.

3. Auf dem Markt bekommt mensch Obst und Gemüse auch lose. (Der große Wochenmarkt findet in Münster am Domplatz mittwochs und samstags statt und freitags gibt es einen kleinen, aber feinen ökologischen Bauernmarkt. Aber auch in einigen Stadtteilen gibt es kleinere Märkte.)

4. Im Unverpacktladen (Davon gibt es 2, bald 3 in Münster: Natürlich unverpackt und Einzelhandel zum Wohlfüllen.)

5. Mit einer Abo-Gemüsekiste, die direkt vom Hof jede Woche zu euch nach Hause gebracht wird. Auch hier gibt es in Münster und Umgebung einige Anbieter. Die findet ihr im kostenlosen Ratgeber vom aSta der Uni Münster „Nachhaltig durch Münster“ auf S. 36.

6. Viele noch gute Lebensmittel werden täglich weggeworfen. Wer nicht containern gehen will, also nicht nach aussortierten Lebensmitteln in Supermarktmülltonnen suchen möchte, kann sich bei Foodsharing anmelden und Lebensmittel retten. Dafür gibt es sogenannte Fairteiler, wo Lebensmittel umsonst mitgenommen werden können. Dort könnt ihr auch selbst Lebensmittel, die noch gut sind, die ihr aber selbst nicht mehr verzehren werdet, verschenken.
Zwar sind nicht alle Sachen, die mensch dort bekommt, unverpackt, jedoch wurde die Ware zuvor vom Laden abgeschrieben, wurde also nicht verkauft. Ihr bezahlt also nicht mit eurem Geld für ein verpacktes Lebensmittel. Denn wir wissen ja, der Bon ist immer auch ein Stimmzettel.

Gemüsenetze, die anstatt der dünnen Gemüsetütchen, die eh sofort kaputt gehen, benutzt werden können, gibt es im Unverpacktladen, aber inzwischen auch in konventionellen Supermärkten.
Für Handarbeitsbegabte: Stoffbeutel mit Zuziehkordel lassen sich auch einfach aus ausgedienten Kissenbezügen oder Tischdecken selber nähen.

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar kleine Denkanstöße geben.
Wenn ihr das nächste Mal einkaufen geht, nehmt doch einfach ein Gemüsenetz oder auch einen Stoffbeutel mit und kauft das Obst und Gemüse lose ein.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag der Karotte. Gönnt euch doch zur Feier des Tages ein Stück Karottenkuchen oder die krummste Möhre, die ihr im Gemüseregal finden könnt. ^^

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^Nathalie

3. April – Welt-Party-Tag

Bildbeschreibung:
Von links oben sind im Uhrzeigersinn folgende Objekte aufgestellt:
Suppenthermodose, altes Smoothieglas (der Spruch ist Programm), Coffee-to-go-Becher, Edelstahlbrotdose, Stoffserviette, Besteckset (2x normaler Metallstrohhalm, Mate-Strohhalm, Messer, Gabel, Löffel, Taschenmesser), Kokosnussschüssel mit Holzlöffel

Heute ist der Welt-Party-Tag und zum Feiern gibt es viele Gründe: Geburtstage, religiöse Feiertage, etc.
Aber wie macht mensch denn so eine müllfreie oder zumindest müllarme Party?

Oft hat mensch das ja schon gesehen: Strohhalme, Pappteller, Plastikbecher und -besteck, Papierservietten.
Hinterher kommt alles zusammen mit all den Essensresten darauf in die Tonne. Ungetrennt!
Was gibt es denn für Alternativen?
Es gibt inzwischen Teller aus Blättern auf dem Markt, die mit Plastik beschichtete Pappteller ersetzen. Besteck gibt es aus Holz und Strohhalme aus Nudelteig.
Jaha, tolle Innovationen gibt es da, aber geht das nicht auch anders?

Wie wäre es, wenn wir mal was völlig Verrücktes machen und einfach Geschirr aus Porzellan und Besteck aus Metall benutzen? Das, was wir schon zuhause haben und eh jeden Tag benutzen.
Das tut‘s auch für die Gartenparty.
Wenn‘s mal etwas fancy sein soll, darf‘s auch gerne mal das Kaffeeservice und das Silberbesteck von Oma sein.

Fürs Picknick unterwegs können Teller und Becher aus Bambus mitgenommen werden, damit nichts zu Bruch geht. Eine Brotdose tut‘s aber zur Not auch.
Jede*r kann auch sein eigenes, bruchsicheres Geschirr und Besteck mitbringen. Es sollten aber ein paar extra mitgebracht werden. Man weiß ja nie, wer was vergisst oder noch einen unerwarteten Gast mitbringt.

In größeren Gruppen ist es sinnvoll, dass mensch seinen Becher für die gesamte Zusammenkunft behält und mit einem Namensschild aus Malerkrepp versieht.
Unterwegs kann mensch auch einen Coffee-to-go-Becher, eine Metall- oder Glasflasche oder ein Schraubglas nehmen. Alles tut seinen Dienst.

Für den Grill gibt es wiederverwendbare Grillbehälter, statt der Wegwerfdinger aus Alu, und Spieße aus Metall, statt Holz.
Das spart Geld und geht hinterher ratzfatz in die Spülmaschine. Und wer keine hat, lässt sich anschließend von seinen Gästen beim Spülen helfen. Das machen die doch gerne, wenn‘s vorher lecker Essen gab. ^^

Strohhalme gibt es zwar aus Nudeln statt Plastik, aber auch die müssen erst hergestellt werden, sind dann nur kurz in Gebrauch und werden dann weggeschmissen. Außer mensch isst die Nudel nach dem Trinken des Cocktails.
Es gibt aber auch langlebige Alternativen dazu:

  • Metallstrohhalm
  • Glasstrohhalm
  • Strohhalm (im wahrsten Sinne des Wortes aus Stroh)
  • Papierstrohhalm

Mit Papier und Stroh habe ich zugegebenermaßen noch keine Erfahrungen gesammelt, aber ich habe immer zwei Metallstrohhalme in meiner Tasche in einem Etui, falls ich unterwegs mal etwas trinken möchte.
Diese haben den Vorteil, dass sie bruchsicher sind, jedoch haben sie in der ersten Sekunde, wenn mensch sie in den Mund nimmt, einen metallischen Geschmack, was bei Glasstrohhalmen nicht der Fall ist.
Es gibt schon Bars und Restaurants, die Alternativen zu Plastikstrohhalmen benutzen.
Lehnt doch einfach beim nächsten Café- oder Barbesuch, wenn ihr dran denkt, den Plastikstrohhalm ab und schlagt die Umstellung auf Metall-, Glas- oder zumindest Nudelstrohhalme vor.

Probiert es doch einfach mal aus. Veranstaltet mit Freunden und Familie ein müllfreies Picknick, wo jede*r eigenes Geschirr, Besteck und Trinkgefäß mitbringt.
Und denkt auch an eine Stoffserviette oder ein Stofftaschentuch, falls mal was daneben geht.

Ich wünsche euch viel Spaß dabei.
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^Nathalie

2. April – Internationaler Kinderbuchtag

Bildbeschreibung:
Kaffeetasse mit der Aufschrift:
“My NaNoWriMo Mug”
Buch: Ein Paket für Frau Löbenzahn von Elfie Donnelly

Heute feiern wird den Internationalen Kinderbuchtag, der nicht zufällig auf dem Geburtstag von Hans Christian Andersen liegt.
Denn wer kennt seine Werke nicht? – Die kleine Meerjungfrau, das Mädchen mit den Schwefelhölzern oder das hässliche Entlein.

Das Buch auf dem Bild ist zwar kein Märchen, aber ein Buch, das ich als Kind oft gelesen habe und als Erwachsene schon selbst Kindern vorgelesen habe.

Aber was hat das alles mit Zero Waste zu tun?
Für mich hat Zero Waste nicht immer etwas mit dem Blick in die Mülltonne zu tun, sondern auch mit dem Müll, der sich im Kopf ansammelt. In Form von Stress (ja, auch Freizeitstress). Immer muss mensch erreichbar sein oder zum nächsten Termin.

Warum sich nicht also einmal bewusst dafür Zeit nehmen, ein gutes Buch zur Hand zu nehmen und in Geschichten einzutauchen? Vielleicht auch welche, die als Kind schon gefallen haben und die einem nostalgische Gedanken wachrufen.
Vielleicht ist es auch eine gute Gelegenheit, die einst selbst geliebten Geschichten, den eigenen Kindern, Nachbarskindern oder Kindern von Freund*innen vorzulesen, um diese Liebe weiterzugeben und die Geschichten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Wenn wir uns mal eine Stunde dafür Zeit nehmen, entschleunigt sich die Welt schon ein bisschen und der Ballast im Kopf kann ein Stück weit abgeworfen werden.

~~~

Alle, die lieber selber eine Geschichte schreiben wollen, können auch noch beim Camp NaNoWriMo einsteigen. Es ist noch nicht zu spät, mitzumachen.
Vielleicht habt ihr ja eine Idee für eine tolle Kindergeschichte, die ihr der Nachwelt hinterlassen möchtet.

Eine meiner wichtigsten Besitztümer ist eine alte Kassette mit der Geschichte vom Jeti und den Menschen, die mein Vater für mich als Hörspiel aufgenommen hat, als ich noch ganz klein war.
Die werde ich niemals wegschmeißen. Höchstens digitalisieren sollte ich sie zur Sicherheit mal.

~~~

So, heute ist es sehr viel später geworden, als gewollt. Der Tag war lang und voller Pflichten. Ja, ich sollte öfter auf mich selbst hören.

Schreibt mir gerne in die Kommentare auf Facebook oder Instagram, welches Buch ihr als Kind gerne gelesen habt und wem ihr das gerne weitergeben würdet.

Gute Nacht.

^Nathalie

1. April

Bildbeschreibung:
Ein Quadrat mit abgerundeten Ecken, in dem in Blau- und Grüntönen die Worte “Zero Waste”, “April” und “Camp NaNoWriMo” viele Male durcheinander geschrieben stehen.

Heute ist der 1. April, der Scherztag, an dem sich Leute verschaukeln.
Da stellte sich mir die Frage: Wo lassen wir uns eigentlich manchmal im Alltag verschaukeln? – Zum Beispiel beim Recycling!
Denn das klingt erstmal sehr nachhaltig. Das, was man hat, einfach wieder in den Kreislauf geben und nicht einfach vernichten.
Viele Leute denken, dass zum Beispiel aus einem Joghurtbecher auch wieder ein Joghurtbecher wird. Wir tun den brav in den Gelben Sack und denken, dass der dann mit all den anderen Verpackungen sortiert und wieder eingeschmolzen und dann zu einem neuen Joghurtbecher oder ähnlichem verarbeitet wird.

Ihr habt es euch vielleicht schon gedacht: so ist es nicht!

Das, was wir Recycling nennen, ist eigentlich immer ein Downcycling.
Ein Joghurtbecher wird nie wieder ein Joghurtbecher, weil das aus Hygienegründen nicht geht.
Das heißt, wenn wir den Joghurt essen und den Becher brav in den Gelben Sack werfen, muss trotzdem aus nigelnagelneuem Material ein neuer Joghurtbecher hergestellt werden, damit wir uns einen neuen Joghurt kaufen können, und nicht aus dem, den wir weggeworfen haben.

Daraus werden zwar auch andere Sachen hergestellt, aber ein großer Anteil wird verbrannt, weil die Verbundstoffe, die wir in den Gelben Sack schmeißen, nicht wirklich gut getrennt und wiederverarbeitet werden können. Das Verbrennen von Plastik erzeugt zwar Wärme, setzt aber auch co2 frei, das besser gebunden bleiben sollte.

Wäre es dann nicht sinnvoll, nachhaltigere Verpackungen zu kaufen, die wir immer wieder benutzen können?
Der Joghurt im Pfandglas wäre eine Alternative. 
Gibt’s leider noch nicht für Sojajoghurt, aber ich hoffe, irgendwer macht das auch mal. 

Guckt doch mal einfach beim nächsten Einkauf, welches Lebensmittel, das ihr sonst in Plastik verpackt kauft, ihr unverpackt oder in einer Glas- oder Papierverpackung bekommen könnt. 

Schreibt’s mir gerne in die Kommentare auf Facebook oder Instagram.

^Nathalie