Soziales Miteinander

Pausenhelfer – gemeinsam für ein gutes Miteinander

„Kinder, die Verantwortung übernehmen dürfen, wachsen mit ihren Aufgaben.“

Engagierte Kinder unterstützen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler während der Hofpausen und tragen aktiv zu einem freundlichen, friedlichen und wertschätzenden Schulklima bei.

Unsere Pausenhelferinnen und Pausenhelfer sind Tröster, Helfer, Ideengeber und Vorbilder. Sie helfen bei kleinen Alltagsproblemen, haben ein offenes Ohr für Kinder, die sich allein oder traurig fühlen, und unterstützen bei kleineren Konflikten. Ernstere Situationen erkennen sie zuverlässig und holen in diesen Fällen eine Aufsichtsperson hinzu.

Ausbildung der Pausenhelfer

Schülerinnen und Schüler des 3. Jahrgangs können sich vor den Herbstferien für die Pausenhelfer-Ausbildung bewerben. 15 Kinder nehmen an einer mehrwöchigen Schulung teil, die von unseren Schulsozialarbeiterinnen durchgeführt wird.

In wöchentlichen Treffen beschäftigen sich die Kinder spielerisch mit wichtigen Themen wie Wahrnehmung, Gefühlen, Streit und Konfliktlösung. Mithilfe von Rollenspielen, praktischen Übungen und der Friedensbrücke lernen sie, andere Kinder achtsam zu unterstützen.

Nach den Osterferien starten die Teilnehmenden als „Pausenhelferinnen und Pausenhelfer in Ausbildung“. Im darauffolgenden Schuljahr übernehmen sie ihr Amt als vollwertige Pausenhelfer.

Unsere Pausenhelfer ersetzen keine Aufsichtspersonen, sondern ergänzen das bestehende Pausenkonzept durch ihr soziales Engagement. Dieses wird in der Schulgemeinschaft wertgeschätzt und auch im Zeugnis gewürdigt.

Klassenrat

Im Klassenrat, der in jeder Klasse einmal wöchentlich zusammenkommt, werden Konflikte und Anliegen zielorientiert besprochen. Im Laufe der Woche werden anstehende Konflikte oder Anliegen von den Kindern in das Klassenratsbuch eingetragen. Die Termine der Klassenratsstunden sind allen bekannt, so dass auch klassenübergreifend gesprochen werden kann, z.B. in Form einer Abordnung.

Schulrat

Zwei Kinder aus jeder Klasse treffen sich einmal im Monat, bei Bedarf öfter, um gemeinsam mit der Schulleiterin Probleme und Themen abzusprechen, die die gesamte Schule betreffen. Die Ergebnisse werden in den Klassenräten besprochen und von dort werden Themen in den Schulrat mitgenommen.

Magic Circle

Dieser Gesprächskreis wird in allen Klassen durchgeführt, durch die Klassenleitung oder durch die sozialpädagogische Fachkraft Frau Hesper.

„Magic Circle ist ein Kreis, in dem sich 8 – 12 Leute befinden. Man erfährt viel von den anderen Personen.
Die Anleiterin sagt ein Thema, dazu erzählen dann die Leute etwas von sich. Ein Thema ist z.B.: Davor hatte ich Angst. Wenn jeder etwas gesagt hat, wird gespiegelt, d.h. jemand wiederholt etwas von einem anderen.
Es macht uns sehr viel Spaß!! Wir finden es toll, weil wir von anderen so viel erfahren, z.B. was sie erlebt haben, wo vor sie Angst haben u.s.w..“

(Auszug aus einem Bericht für die Schulzeitung)

Der Magic Circle ist in den USA entwickelt worden und ist ein wichtiger Baustein in der sozial-emotionalen Entwicklung der Kinder, auf die an der Eichendorffschule großen Wert gelegt wird.

Das Programm wird von der Westfälischen Provinzial-Versicherung unterstützt und der Stadt Münster unterstützt. Informationen dazu gibt es auf dieser Seite.

Schulregeln

Eltern, Kinder und Lehrkräfte unterschreiben die Vereinbarung über die Einhaltung der 5 Schulregeln der Eichendorffschule:

  1. Ich bin in der Schule, um zu lernen.
  2. Wir gehen freundlich miteinander um.
  3. Wir dulden keine Gewalt und Gewaltandrohung.
  4. Ich befolge die Anordnungen aller Erwachsenen, die in der Schule arbeiten.
  5. Ich gehe achtsam mit allen Sachen in der Schule und der Natur um.

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