Schach

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Der Anlass für mich, diesen Kurs zu halten, war das Jahrbuch 2008 des Alten Backhauses. Ich nahm an einem Englisch-Kurs teil und sah in dem Jahrbuch, wie viele Leute sich im Backhaus ehrenamtlich engagierten. Um mich für die Teilnahme am Englisch-Kurs zu revanchieren, bot ich Herrn Kurth an, selbst einen Kurs zu veranstalten.

Der Schachkurs hat im Frühjahr 2008 mit zwei Teilnehmern angefangen, alles geistig rege Damen und Herren, die fast alle ohne Vorkenntnisse waren.

Wir sind weder ein reiner Lern-Kurs noch ein reiner Spiel-Kurs, weder ein Trainingskurs fürs Gedächtnis noch ein Kaffeekränzchen, sondern am ehesten könnte man uns als eine Gruppe von Interessierten beschreiben, die ein ganz neues Gebiet (Schach) kennen lernen, verstehen, praktizieren und genießen wollen. Wir haben keinen Wettkampfstress, keinen Lernzwang, keinen Konkurrenzdruck, sondern wir verbringen einen Nachmittag in der Woche mit interessanten Vorführungen, indem wir Partien berühmter Schachspieler nachspielen und spielerisch die Welt des Schachs erkunden. Wenn wir dabei „richtig“ Schachspielen lernen und auch mal gegen den eigenen Enkel oder Neffen spielen können, so ist das eher ein Nebeneffekt.

In erster Linie geht es uns um das Vergnügen, Pläne zu erkennen, Zusammenarbeit zwischen den Schachfiguren zu verfolgen, kurz, um das angenehme Gefühl, ein (Wissens-)Gebiet gut zu verstehen.

Denn, um den grossen deutschen Schachmeister Dr. Tarrasch zu zitieren: „Schach hat wie die Musik die Fähigkeit, den Menschen glücklich zu machen.“

Florenz Plassmann

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